Reha

Reha-Management stellt eine auf den Einzelfall ausgerichtete Vorgehensweise dar, die den individuellen Erfordernissen und teilnehmerspezifischen Besonderheiten flexibel und teilnehmerbezogen Rechnung trägt und unter Berücksichtigung und Einbeziehung der beruflichen Fähigkeiten und Qualifikationen sowie sonstiger persönlicher Voraussetzungen einen Wiedereinstieg in das Berufsleben ermöglicht.

Innovative und individuelle Ansätze der beruflichen Rehabilitation, die direkt auf den jeweiligen Teilnehmer zugeschnitten sind, definieren hierbei den Rahmen der vielfältigen Möglichkeiten durch Reha-Management.

Es realisiert den beruflichen Neuanfang für Menschen, die aufgrund von Erkrankungen oder Unfallfolgen eine neue berufliche Perspektive benötigen.

Einschränkungen hinsichtlich Alter, Erkrankung oder bestimmter Verletzungsarten ist nicht vorgesehen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Die Dauer des Reha – Managements wird mit dem Kostenträger und dem jeweiligen Teilnehmer individuell geplant, den Erfordernissen des Integrationsprozess angepasst und von einer Reha-Fachkraft begleitet (bei Bedarf steht ein Psychologe zur Verfügung).

Drei voneinander unabhängige Phasen sind möglich. Die Teilnehmer durchlaufen nur die für sie relevanten Phasen oder Schritte. Die individuelle Verweildauer für den jeweiligen Teilnehmer kann von 4 Wochen (Abklärung der beruflichen Eignung) bis zu 30 Monaten (Umschulung im Dualen System) betragen.

1. Phase:

  • Eigen- und Fremdanamnese zur Abklärung der beruflichen und der medizinischen Situation
  • Potentialanalyse
  • Profiling
  • Berufliche Neuorientierung
  • Bewerbungstraining
  • Arbeitsplatzrecherchen
  • Berufswegplanung, durch individuelle Beratung und Information, betriebliche Schnupperpraktika zur Berufswahlentscheidung, Berufswahltests usw.
  • Ggf. Berufspädagogische Testung

2. Phase:

  • Individuelle Programme zur beruflichen Rehabilitation mit dem Ziel der beruflichen Orientierung, der beruflichen Qualifizierung, der betrieblichen Ausbildung oder Umschulung und der Integration in den ersten Arbeitsmarkt.
  • Berufsbezogene Wissensvermittlung
  • Betriebliche Arbeitserprobung durch Praktika

3. Phase:

  • Berufliche Integration durch Mithilfe bei der Einmündung in ein Arbeitsverhältnis, Arbeitsplatzgestaltung in Zusammenarbeit mit dem Betrieb und dem Kostenträger, Beratung des potentiellen Arbeitgebers usw.
  • Sicherung des neuen Arbeitsverhältnisses